Immer wieder ist in diesem Jahr die Rede von steigenden Corona-Zahlen, Corona-Toten und Prognosen für das Infektionsgeschehen. Der Staat spricht davon, Unternehmen zu retten und investiert hohe Summen, um die Wirtschaft zu unterstützen. Angestellte gehen ins Homeoffice, wo möglich und Unternehmen stellen Gesundheitsschutzkonzepte auf.

All das wirkt sich auf Menschen aus… Wie? Darum geht es in diesem Beitrag.

Gedanken von Angestellten

Zwei Dinge geraten dabei für viele Unternehmen vollkommen außer Acht: Zuerst vergessen viele, wie es den Menschen im Homeoffice geht. Vielerorts fehlt ein Gespür dafür, was die Herausforderungen dort sind und wie sich die größer werdende Isolation auf die Menschen auswirkt.

Was Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aber vor allem plagt ist Unsicherheit. Wie geht es dem Unternehmen, in welchem man beschäftigt ist wirtschaftlich wirklich? Ist Kurzarbeit der Vorbote der Arbeitslosigkeit und Insolvenz? Was passiert, wenn eine zweite Welle kommt? Wie lange kann das Unternehmen das überleben? Wann werden Arbeitsplätze abgebaut? Was geschieht mit befristeten Verträgen?
All diese Fragen stellen sich viele Menschen seit Monaten. Durch die aktuell steigenden Infektionszahlen plagen solche Unsicherheiten immer mehr und werden auch gesundheitlich spürbar.

Worum geht es nun für Unternehmen?

Nun sitzen also viele Menschen im Homeoffice, was oftmals dazu führt, dass man sich isoliert fühlt. Der Isolation kann man Abhilfe schaffen, natürlich. Wie? Durch gezieltes Coaching der Führungskräfte und Unterstützung der Menschen in Ihrem Unternehmen. Benötigen Sie hier Unterstützung? Dann schauen Sie doch auf meiner Seite PEPES>>GO vorbei. Ich unterstütze Sie gerne als externe Beraterin.

In erster Linie ist es aber Aufgabe der Arbeitgeber, die Unsicherheit weitestgehend abzubauen. Schon seit Jahren setze ich mich für offene Kommunikation in Unternehmen ein und finde, gerade jetzt ist sie wichtiger denn je. Warum? Weil Unternehmen damit die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schützen. Unsicherheit führt zu Schlaf- und Konzentrationsstörungen, teilweise sogar bis hin zur Depression.

Gerade jetzt gilt es, offen mit den Teammitgliedern zu sprechen.
Sprechen Sie als Geschäftsführer und Abteilungsleiter (natürlich auch die Frauen unter Ihnen) mit Ihren Teams darüber, wie die Zahlen aussehen, was das alles zu bedeuten hat und wie es sich auf das Unternehmen und die Belegschaft auswirkt. Informieren Sie darüber, wie der Plan für die kommenden Monate und auch für 2021 aussieht. Teilen Sie Ihre Gedanken, geben Sie den Menschen in Ihrem Unternehmen die größtmögliche Sicherheit durch maximale Transparenz.

Wichtiger Grundsatz:

Wer sich die Loyalität und Solidarität seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern möchte, sollte dies auch vorleben. Im Übrigen sorgen Sie damit auch für eine höchstmögliche Arbeitseffizienz. Ein Mensch, der die Situation einschätzen kann und sich keine unnötigen Sorgen aufgrund mangelnder Informationen mehr machen muss, arbeitet konzentrierter und das ist am Ende wiederum gut für das Unternehmen.

 

Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer: Jetzt ist die Zeit, um offene Kommunikation wirklich zu leben!